Politisches

Solange ich denken kann, bin ich ein politischer interessierter und denkender Mensch. Aus einem eher konservativen Umfeld kommend, war für mich aber schnell klar, dass mir das Denken und Handeln der Konservativen in der Politik fremd ist. Das galt sowohl für die Politik in meiner Heimatgemeinde als auch für die Bundes- und Landespolitik.

Da ich irgendwann selbst politisch tätig werden wollte, stellte sich zunächst die Frage, ob Wählergemeinschaft oder Partei?
Seinerzeit waren Wählergemeinschaften nur auf Gemeinde- und Kreisebene tätig – das war mir zu wenig. Heute sind sie ja im Grunde auch zu Parteien geworden, da sie auch zu Landtags-, Bundestags- und Europawahlen antreten. Außerdem hat es mich nie völlig überzeugt, dass in Wählergemeinschaften Menschen mit völlig unterschiedlichen Grundüberzeugungen zusammenarbeiten.

Also Partei – und dann welche? Für mich war klar, dass es nicht die Konservativen sein können, da Fortschritt und Weiterentwicklung nur mit neuen Ideen gelingen können. Die Liberalen habe ich gerade in meiner Jugend immer nur als Anhang der Konservativen wahrgenommen. Grüne können und werden aus meiner Sicht nie eine Politik für alle gesellschaftlichen Schichten machen können, da man sich grüne Politik finanziell leisten können muss. Außerdem stört mich die zur Schau getragene „moralische Überlegenheit“. Die Linke? – sozialpolitisch zu träumerisch und außen- und sicherheitspolitisch nach wie vor nicht handlungs- und bündnisfähig (unabhängig davon, dass es sie damals noch nicht gab – außerdem ist da ja auch noch ihre Geschichte als SED/PDS in der DDR!).

Also bin ich bereits mit 19 Jahren in die SPD eingetreten und ihr auch über die Jahre und auch über einige Enttäuschungen über aus meiner Sicht falsche Entscheidungen (das gibt es aber in jeder Partei und Organisation) treu geblieben. Die SPD ist aus meiner Sicht nach wie vor die einzige Partei, die für soziale Gerechtigkeit steht – ohne den Blick auf  die Wirtschaft und die Sozialpartner zu verlieren.

Nach meinem Eintritt ging es auch schon nach einem knappen Jahr los: 1997 wurde ich in die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Eiterfeld gewählt. Parallel folgten auch Funktionen in der SPD auf Gemeinde- und Kreisebene. Ich bin seit 1997 durchgängig in der Kommunalpolitik tätig – unterbrochen lediglich von einer Phase zwischen 2012 und 2016 – da ich mit meiner Frau in Großenlüder gebaut habe und demnach mein Mandat in Eiterfeld abgeben musste. Seit 2016 bin ich auch auf der Ebene des Landkreises tätig.

 

Übersicht meiner politischen Funktionen

Mitglied der SPD seit 1996

Parteiämter

SPD-Ortsverein Eiterfeld

1997-1999 und 2000-2001
Schriftführer des SPD-Ortsvereins Eiterfeld

2003-2009
stellv. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eiterfeld

2009-2011
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eiterfeld

2011-2013
Kassierer des SPD-Ortsvereins Eiterfeld

SPD-Unterbezirk Fulda

1998-2004 / 2006-2008 / 2016-2018
Beisitzer im SPD-Unterbezirksvorstand Fulda

2010-2012
Kassierer des Unterbezirks Fulda

SPD-Bezirk Hessen Nord

seit 2021
Mitglied im Bezirksausschuss

SPD-Landesverband Hessen

seit 2021
Mitglied im Landesparteirat

Mandate

Marktgemeinde Eiterfeld

1997-2001
Gemeindevertretung; Haupt- und Finanzausschuss
Ortsbeirat Eiterfeld

2001-2011
Beigeordneter im Gemeindevorstand
von 2006-2011 – 1. Beigeordneter (Stellvertreter des Bürgermeisters)

2011-2012
Gemeindevertretung; Fraktionsvorsitzender; Haupt- und Finanzausschuss

Landkreis Fulda

2010-2011
Kreistag Fulda (nachgerückt)

seit 2016
Kreistag Fulda; Fraktionsvorsitzender; Haupt- und Finanzausschuss
und eine Reihe weiterer Funktionen im Rahmen meines Mandats